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Ein besonderer Auftakt: Vernissage von „Im Abgrund – Terror, Gewalt und die Künste in Deutschland 1930 bis nach 2000“

Mit vielen Gästen, vertrauten Gesichtern und neuen Begegnungen hat die PARABEL die Ausstellung „Im Abgrund“ eröffnet. Ein Abend voller Eindrücke, Gespräche und bewegender Worte.

Die Vernissage am 10. September 2025 eröffnete die neue Ausstellung „Im Abgrund. Terror, Gewalt und die Künste in Deutschland 1930 bis nach 2000“. Zahlreiche Wegbegleiter:innen, Förderer:innen und Freund:innen waren dabei und sorgten erneut für eine offene und interessierte Atmosphäre. 

Die Kurator:innen Dr. Maike Bruhns und Dr. Pablo Schneider gaben in ihren Ansprachen tiefe Einblicke in die Ausstellung und die Idee dahinter. Besonders Maike Bruhns machte deutlich, warum diese Ausstellung gerade in diesem Jahr so wichtig ist: 

„‚Im Abgrund‘ ist in diesem Jahr die einzige Ausstellung in Hamburg, die nicht nur die politische Dimension der Befreiung der Lager vor 80 Jahren thematisiert, sondern vor allem die sehr unterschiedlichen künstlerischen Reaktionen auf die menschliche Seite der monströsen Vergangenheit sichtbar macht. Die gezeigten Werke zeigen, wie tief diese Erfahrungen nachwirken – Künstleräußerungen, die eine nachhaltige Auseinandersetzung kommentieren und bis heute nichts an Aktualität verloren haben.“ 

Ein Höhepunkt der Ausstellung ist der Zyklus von Zeichnungen des Hamburger Künstlers Max Weiss, die während seiner Haft in Theresienstadt entstanden. Die Arbeiten, die seit Jahrzehnten nicht mehr öffentlich gezeigt wurden, sind als wertvolle Leihgabe des Altonaer Museums in der PARABEL zu sehen.  

In der Ausstellung sind Werke verschiedener Künstler:innen zu sehen, die weit mehr sind als historische Dokumente. Sie erzählen von persönlichen Erfahrungen, von Verlust und Überleben – und geben uns bis heute Anlass zum Nachdenken. 

© Rede zur Vernissage von „Im Abgrund“ am 10.9.2025, Dr. Maike Bruhns. 
Der Text ist urheberrechtlich geschützt und ausschließlich zum persönlichen Lesen bestimmt. Eine Vervielfältigung oder Weitergabe ist nicht gestattet. 

Die vollständige Eröffnungsrede von Dr. Maike Bruhns stellen wir Ihnen hier zur Verfügung. 

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