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Zwischen Befragung und Inszenierung

15.10.2026, 18:00 Uhr

Die Geschichte des Selbstbildnisses lässt sich bereits früh in der europäischen Kunstgeschichte verfolgen. Nach der Renaissance vollzieht sich eine bemerkenswerte Verschiebung: von der gesellschaftlichen Statusrepräsentation hin zu einer bildlichen Auseinandersetzung mit der eigenen Person – Sein oder Nichtsein. Im frühen 20. Jahrhundert rückt der Akt der Selbstbefragung mit großer Offenheit und existenzieller Schärfe in den Mittelpunkt.

Ausgehend von den Werken Rolf Neschs und denen seiner Zeitgenossinnen und Zeitgenossen widmet sich Dr. Pablo Schneider dem Künstlerselbstbildnis als Ausdruck eines Spannungsfeldes zwischen Individualisierung und Inszenierung. Der Vortrag beleuchtet, wie Künstlerinnen und Künstler der Moderne das eigene Bild nutzten, um Identität, Selbstverständnis und ihre Rolle in einer sich wandelnden Gesellschaft zu reflektieren.

Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit zur gemeinsamen Diskussion.

Die Teilnahme ist im Ausstellungseintritt enthalten. Eine Anmeldung wird empfohlen unter: info@parabel.hamburg.

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