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#seeforfree in der Parabel
Am Reformationstag heißt es in Hamburg wieder #seeforfree: Museen und Ausstellungshäuser in der ganzen Stadt öffnen ihre Türen bei freiem Eintritt. Eine gute Gelegenheit, vertraute Orte neu zu entdecken – oder Häuser kennenzulernen, in denen man bisher noch nicht gewesen ist.
Auch die Parabel ist in diesem Jahr dabei. Im Mittelpunkt steht unsere aktuelle Ausstellung „Eine Lust, die tragisch wirkt … – Rolf Nesch und Hamburg“. Sie führt zurück in die Jahre 1929 bis 1933, als Hamburg für Rolf Nesch zu einem entscheidenden Ort seines künstlerischen Schaffens wurde, bevor er im November 1933 nach Norwegen emigrierte.
Über den Tag verteilt führen wir durch die Ausstellung und durch unser Haus. Es gibt eine Familienführung und zum Abschluss eine Kuratorenführung. Am Nachmittag öffnet außerdem die Nesch-Werkstatt im Turmzimmer. Hier können Kinder mit Materialien, Formen und Drucktechniken experimentieren und eigene Arbeiten gestalten.
Wer die Parabel schon kennt, kann an diesem Tag vielleicht eine neue Seite des Hauses entdecken. Und wer noch nie bei uns war: Herzlich willkommen!
PROGRAMM
10:00 Uhr
Öffnung der Parabel
Freier Eintritt in die Ausstellung „Eine Lust, die tragisch wirkt … – Rolf Nesch und Hamburg“.
10:30–11:30 Uhr
Rolf Nesch und Hamburg – Führung durch die Ausstellung
Der Rundgang gibt Einblicke in Rolf Neschs Werk, seine besondere Bildsprache und seine Verbindung zu Hamburg. Anhand ausgewählter Arbeiten geht es um zentrale Themen der Ausstellung und wichtige Stationen seines künstlerischen Weges.
12:00–13:00 Uhr
Rolf Nesch und Hamburg – Familienführung
Gemeinsam schauen, entdecken und Fragen stellen: Kinder und Erwachsene sind eingeladen, Rolf Nesch und seine Kunst zusammen kennenzulernen. Im Mittelpunkt stehen ausgewählte Werke, ungewöhnliche Materialien und die Freude daran, genau hinzusehen.
Wer anschließend selbst etwas ausprobieren möchte, kann ab 14 Uhr in der Nesch-Werkstatt im Turmzimmer kreativ werden.
13:30–14:30 Uhr
Rolf Nesch und Hamburg – Führung durch die Ausstellung
Ein weiterer Rundgang durch die Ausstellung widmet sich Rolf Neschs künstlerischer Entwicklung und den Jahren in Hamburg. Ausgewählte Arbeiten zeigen, welche Spuren die Stadt in seinem Werk hinterlassen hat und wie sich seine Bildsprache in dieser Zeit entwickelte.
14:00–17:00 Uhr
Nesch-Werkstatt für Kinder: Drucken, Schichten, Experimentieren!
Rolf Nesch probierte viel aus. Er arbeitete mit ungewöhnlichen Materialien, experimentierte mit Oberflächen und entwickelte ganz eigene Drucktechniken.
In unserer offenen Nesch-Werkstatt können Kinder selbst loslegen. Mit Karton, Schnüren, Wellpappe und anderen Materialien wird kombiniert, geschichtet und gedruckt. So entstehen kleine eigene Arbeiten, die natürlich mit nach Hause genommen werden dürfen.
Ort: Turmzimmer
Zeit: 14:00–17:00 Uhr
Einstieg: jederzeit möglich
15:00–15:30 Uhr
Von der Kirche zum Kunstort – ein Rundgang durch die Parabel
Bevor die Parabel zum Zentrum für Kunst wurde, war das Gebäude die Nikodemuskirche. Bei einem kurzen Rundgang erzählen wir von der Geschichte des Hauses, seiner Architektur und davon, wie aus dem ehemaligen Kirchenbau ein Ausstellungsort wurde.
16:30–17:30 Uhr
Kuratorenführung mit Dr. Pablo Schneider
Zum Abschluss des Tages führt Dr. Pablo Schneider, Co-Kurator der Ausstellung, durch „Eine Lust, die tragisch wirkt … – Rolf Nesch und Hamburg“.
Die Führung richtet den Blick auf Rolf Neschs Hamburger Jahre, auf ausgewählte Arbeiten und ihre Hintergründe. Pablo Schneider gibt dabei auch Einblicke in die Konzeption der Ausstellung und die Zusammenhänge zwischen den gezeigten Werken.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Parabel!
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