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Erfolgreicher Auftakt für die performative Ausstellung „Im Auge des Sturms“

Mit einer gut besuchten Vernissage, einer Einführung von Kuratorin Nele Lipp und eindrucksvollen Tanzperformances ist die PARABEL erfolgreich in ihre neue Ausstellung zur frühen Tanzmoderne in Hamburg gestartet.

Mit einer sehr gut besuchten Vernissage wurde am 29. Mai in der PARABEL die performative Ausstellung Im Auge des Sturms – Die Schwestern Falke, Doris Boeckmann und Ora Doelk eröffnet.

Nach der Begrüßung durch Dr. Maike Bruhns führte die Kuratorin und Tanzhistorikerin Nele Lipp mit ihrem Vortrag „Porzellanfiguren, Schmetterlinge und Kobolde: Tänzerinnen im Auge des Sturms“ in die Ausstellung ein. Ausgehend von den wenigen erhaltenen Spuren zu den Schwestern Gertrud und Ursula Falke, der Kostümbildnerin Doris Boeckmann und ihrer Zeitgenossin Ora Doelk eröffnete sie den Besucherinnen und Besuchern einen Blick auf ein heute weitgehend vergessenes Kapitel der Hamburger Kulturgeschichte.

Besonders eindrucksvoll waren die Performances zu Falke-Tänzen, die den historischen Materialien eine unmittelbare körperliche Präsenz verliehen. Fotografien, Zeichnungen, Kostümentwürfe und Tanz verbanden sich zu einer lebendigen Annäherung an die frühe Tanzmoderne in Hamburg.

Die PARABEL dankt allen Beteiligten, die zum Gelingen dieses besonderen Projekts beigetragen haben. Ein herzlicher Dank gilt der Kuratorin Nele Lipp, den Performerinnen und Performern, den Leihgeberinnen und Leihgebern sowie den Mitgliedern von KOÏNZI-DANCE e. V., deren Engagement die Ausstellung erst möglich gemacht hat. Unser Dank gilt ebenso den Förderinnen und Förderern, die das Projekt unterstützt haben.

Besonders bedanken wir uns bei Burkhard Scheller, der mit großer Geduld und handwerklichem Können die aufwendigen Figurinen für die historischen Kostüme geschaffen hat. Seine Arbeiten machen einen wichtigen Teil der Ausstellung sichtbar und tragen wesentlich dazu bei, die Welt des Tanzes für die Besucherinnen und Besucher erfahrbar werden zu lassen.

Ein herzlicher Dank gilt zudem Lauritz Lipp und den Studierenden der University of Europe for Applied Sciences (UE), die mit ihren eigens für die Ausstellung entwickelten interaktiven Installationen eine zeitgenössische Perspektive auf die Themen der Ausstellung eröffnen.

Mit der Vernissage ist zugleich der Auftakt für ein umfangreiches Begleitprogramm erfolgt. In den kommenden Wochen erwarten die Besucherinnen und Besucher Vorträge, Filmvorführungen, Performances, Gespräche und Kuratorenführungen, die weitere Perspektiven auf die Ausstellung eröffnen.

Alle Termine und Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie unter Termine auf unserer Website.

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