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SUMMARY:Vivre en liberté – Harald Duwe zum 100. Geburtstag
DESCRIPTION:Am 27.02.2026 eröffnen wir das neue Ausstellungsjahr mit einer 
 Retrospektive zum 100. Geburtstag von Harald Duwe. Unter dem Titel Vivre en
  liberté erinnern wir an einen wachen und kritischen Zeitzeugen, dessen Mal
 erei und Grafik das gesellschaftliche Leben des 20. Jahrhunderts aufmerksam
  und präzise beobachten. Seine Werke zeigen private und öffentliche Räume, 
 politische Spannungen, Umweltzerstörung und Fragen persönlicher Freiheit in
  einer Direktheit, die nichts an Relevanz verloren hat. Die Retrospektive v
 ersammelt zentrale Werkgruppen und macht die thematische Spannweite von Duw
 es Arbeit anschaulich.\n\nDie Kuratorin und künstlerische Leitung der PARAB
 EL, Maike Bruhns, hat dazu geschrieben:\n\nHarald Duwe war zu Lebzeiten ein
  bekannter Maler und Grafiker. Die PARABEL – Zentrum für Kunst in Hamburg e
 rinnert im Frühjahr 2026 an den wachen und kritischen Zeitzeugen und präsen
 tiert Teile seines vielseitigen Werks. Er thematisierte Zeitgenössisches in
  der sichtbaren Wirklichkeit des 20. Jahrhunderts, zeigt Menschen in der Pr
 ivatsphäre der bürgerlichen Kleinfamilie in der engen Wohnung, ihre Lebensg
 ewohnheiten, das Freizeitverhalten, sei es an vermüllten Stränden oder auf 
 Campingplätzen mit Statussymbolen (Autos). Auch das öffentliche Leben wird 
 aufmerksam reflektiert, von den Spannungen, Gefährdungen und politischen Pr
 oblemen der Nachkriegszeit bis in die 1980er Jahre hinein.\n\nDie Ausstellu
 ng vereint Selbstbildnisse und Porträts, auch aus der Kindheit, Hamburg-Bil
 der, Brennpunkte in der Nachkriegszeit, der gesellschaftlichen und politisc
 hen Entwicklung der BRD, etwa Demonstrationen im Kalten Krieg und zur Fried
 ensbewegung. Seine Arbeit handelt von dem zerstörerischen Umgang mit unsere
 r Umwelt und nimmt die zukünftige Bedrohung und gewaltsame Zerstörung unser
 er Existenz ins Visier. Bilder vom Großstadtleben in Paris und New York erw
 eitern den Horizont über das Regionale hinaus.\n\nDuwes Bilder wurden über 
 seinen frühen Tod (1984) hinaus häufig präsentiert. Sie haben an Aktualität
  und Zeitlosigkeit nichts eingebüßt, lassen generell erkennen, dass sich an
  manchen Problemen des letzten Jahrhunderts bis in die heutige Gegenwart we
 nig geändert hat. Viele der gesellschaftsbezogenen und kritischen Werke wir
 ken in die Gegenwart hinein. Nicht zuletzt steht am Ende die Frage nach per
 sönlicher Freiheit und ihrer Wertschätzung.\n\nAbbildung: Harald Duwe, Metr
 o, 1966/77\n\n© Harald Duwe, VG Bild-Kunst, Bonn, 2026
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