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SUMMARY:Im Abgrund
DESCRIPTION:Eine Ausstellung über das Erinnern mit den Mitteln der Kunst\n\
 nDie Ausstellung Im Abgrund zeigt mehr als 75 Werke von Künstlerinnen und K
 ünstlern, die sich mit Terror, Gewalt und ihren Spuren in der deutschen Ges
 chichte auseinandersetzen – von der Zeit des Nationalsozialismus über die N
 achkriegsjahre bis in die jüngste Vergangenheit.\n\nEinige Arbeiten entstan
 den unter extremen Bedingungen – in Lagern oder im inneren Exil. Andere wur
 den Jahrzehnte später als künstlerische Reflexion auf das Unsagbare geschaf
 fen. Was sie verbindet, ist der Versuch, sichtbar zu machen, was lange vers
 chwiegen oder verdrängt wurde.\n\nZu sehen sind Werke aus der Stiftung Maik
 e Bruhns, der eindrucksvolle Zyklus von Max Weiss aus dem Ghetto Theresiens
 tadt – als Leihgabe des Altonaer Museums –, Leihgaben von Christoph Krämer 
 und Robert Schneider sowie Arbeiten aus der Gedenkstätte Neuengamme und der
  Graphothek der Nordkirche.\n\nDie Präsentation ist thematisch und historis
 ch gegliedert und umfasst künstlerische Zeugnisse aus sieben Jahrzehnten.\n
 \nKunst als Ausdruck von Widerstand, Erinnerung und Empathie\n\nWie lässt s
 ich das Unrecht der Vergangenheit darstellen – und wie gehen wir heute dami
 t um? Die Ausstellung beleuchtet nicht nur die NS-Zeit und die Verfolgung s
 ogenannter „unerwünschter Minderheiten“, sondern auch das Fortwirken von Ge
 walt und Terror in der Gesellschaft bis in die Gegenwart.\n\n„Es geht um Be
 freiung aus den Auswüchsen der Gewalt, um die Rolle der Kunst und die Mögli
 chkeiten formaler Darstellung und Formen der Empathie“, sagt Dr. Maike Bruh
 ns, Kuratorin und Stifterin.\n\nIm Abgrund macht deutlich: Kunst war nie un
 politisch – und schon gar nicht in Zeiten der Bedrohung.\n\nHamburg als his
 torischer Ort\n\nAuch Hamburg spielt eine zentrale Rolle: Von hier aus wurd
 en Menschen deportiert – mitten aus dem Leben, durch belebte Straßen, vorbe
 i an Häusern, die bis heute stehen. Die Gewalt war sichtbar: Deportationen 
 begannen an Orten wie der Moorweidenstraße, der Schanze oder dem Grindelhof
 .\n\nDie gezeigten Werke spiegeln den Versuch wider, Menschlichkeit zu bewa
 hren – gerade dort, wo sie zu verschwinden drohte.\n\nEin Gedenken mit aktu
 eller Bedeutung\n\nAnlass der Ausstellung ist der 80. Jahrestag der Befreiu
 ng des Konzentrationslagers Auschwitz im Jahr 2025. Auschwitz steht als Sym
 bol für den millionenfachen Mord an europäischen Jüdinnen und Juden, Sinti 
 und Roma, politisch Verfolgten, Menschen mit Behinderung, Kindern, Frauen u
 nd Männern. Das Gedenken daran ist nicht nur eine Erinnerung an die Vergang
 enheit – es ist ein Prüfstein für unsere Gegenwart. Im Abgrund ist ein küns
 tlerischer Beitrag zum Gedenken – und ein Weckruf für heute.\n\nDenn das, w
 as war, ist nicht vergangen.\n\nCopyright Foto: PARABEL, Robert Schneider, 
 Auschwitz Nr.20, Gertrud Schaeffer, Tod über der Stadt
DTSTAMP:20251107T164627Z
DTSTART:20250909T220000Z
DTEND:20251116T225900Z
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