BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:https://github.com/derhansen/sf_event_mgt
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VEVENT
UID:24-67@www.parabel.hamburg
CLASS: PUBLIC
SUMMARY:Dem Inferno entronnen
DESCRIPTION:Seit jeher ist die Zeitgeschichte von Kunst begleitet. Die Auss
 tellung „Dem Inferno entronnen – Kunst nach 1945 in Hamburg“ präsentiert Bi
 lder zu den großen politischen Umwälzungen und Gesellschaftsproblemen der J
 ahre 1943 bis 1961 in der Hansestadt. \n\nSie beginnt mit den Verwüstungen 
 durch die alliierte Luftflotte in der „Operation Gomorrha“ im Juli/August 1
 943 und führt über die anschließende Kapitulation in die Notzeit der Ruinen
 stadt. Die aus dieser Zeit stammenden Werke reflektieren das Ausbleiben ein
 er „Stunde Null“, setzen sich sowohl mit der NS-Vergangenheit, den Verhältn
 issen unter der britischen Besatzung als auch dem Umgang mit den „Entnazifi
 zierungen“ auseinander. \n\nIn den 1950er Jahren setzt mit dem Wiederaufbau
  das sogenannte „Wirtschaftswunder“ ein, verbunden mit einem allgemeinen Rü
 ckzug ins Private. Eine junge Generation von Kunstschaffenden probt den Auf
 bruch und genießt die Verlockungen des großstädtischen Nachtlebens, sie akt
 ualisiert die frustrierende Gegenwart in melancholischen Bildwerken oder sc
 hließt sich mit Abstraktionen den Tendenzen der Moderne an. Kunstwerke komm
 entieren die Propaganda und Aufrüstung im Kalten Krieg in den Jahren 1947 b
 is 1990, die deutsche Teilung sowie die „Atomangst“ in der Nachfolge der Os
 t-West-Spaltung der Machtblöcke, die 1961 schließlich zum Bau der Berliner 
 Mauer führt.\n\nDie Ausstellung „Dem Inferno entronnen – Kunst nach 1945 in
  Hamburg“ hat sich zum Ziel gesetzt, anhand der politisch und gesellschaftl
 ich hochproblematischen Situationen der 18 Jahre nach dem Inferno „Gomorrha
 “ künstlerische Kommentare und Reflexion darzustellen und auszuloten. Die B
 etrachtung der Werke und Auseinandersetzung mit ihren Inhalten offenbart tr
 otz und durch den Vergangenheitsbezug der Ausstellung die hohe Gegenwartsre
 levanz der in der Kunst reflektierten Empfindungen und Gedankenprozesse: In
  der Gegenwart wiederholen sich die Nachkriegs-Verhältnisse zwar nicht in v
 ergleichbarem Ausmaß, aber aktuelle politische und gesellschaftliche Entwic
 klungen lösen Ängste ähnlicher Art aus und drängen in das öffentliche Bewus
 stsein. \n\nUnsere heutige Gegenwart wurzelt in der Vergangenheit ­- Reflex
 ion tut not, auch in der Kunst. Sie steht bereit. 
DTSTAMP:20250818T094449Z
DTSTART:20250627T120000Z
DTEND:20250823T220000Z
END:VEVENT
END:VCALENDAR
